Scott Scale 970 Model 2022 – Erfahrungsbericht-

Zweite Fahrt

Nach ĂŒber acht Jahren war es so weit: Ich habe mich dazu entschieden, mein altes Scott Scale 50 Mountainbike gegen ein neues MTB auszutauschen.

Der Markt ist groß, weshalb ich zu Beinarbeit nach DĂŒren wanderte und mir mal Tipps zum Nachfolgerad einholte. Da Mitch das alte MTB immer wartet, konnte er mir auch konkrete VorschlĂ€ge machen. Die Wahl fiel zuerst auf das Scale 965, jedoch war dies bei der Bestellung schon ausverkauft. Da mir aber die Farbe und das Rad ĂŒberhaupt super gefallen haben, entschied ich mich dann fĂŒr die 970er Version, welche andere Kurbeln, Schaltwerk und einige andere „einfacherer“ Komponenten hat, jedoch fĂŒr mich mehr als ausrecheichend ist.

Wir bestellten das Rad und nach ein paar Tagen schon konnte ich die ersten Meter damit losfahren. Eine ÜberfĂŒhrung von DĂŒren nach Hause war wetterbedingt leider nicht möglich, weshalb das Rad die ersten Tage zu Hause rumstand.
Dann aber war es so weit, es war „warm“ und ich dachte, dass der Schnee nun endlich weg sei. Falsch gedacht. Der Kanaldeckelweg war komplett mit Schnee bedeckt, was infolge der kalten NĂ€chte und der WĂ€rme am Tag nun eine Eisbahn war.
Okay, demzufolge Richtung Obermaubach abgedreht und da war dann dasselbe Bild. Also fuhr ich wieder heim, der Eindruck war schon mega! Einige Tage spĂ€ter war es dann aber endlich so weit: Die erste Tour ging los. Zwar war teilweise immer noch Schnee und Eis da, aber diesmal war es fahrbar und ich muss sagen, es war kein Vergleich zum Scale 50. Klar ist auch ein 29″ Zoll Rad, aber egal.

Das Rad fĂ€hrt sich besonders super, liegt erfreulich gut auf den verschiedenen UntergrĂŒnden und die Sitzposition ist sehr angenehm. Es handelt sich bei dem Scott Scale 970 um ein sogenanntes „Racebike“, welches gnadenlos auf Vortrieb getrimmt wurde, und das merkt man.Das FahrgefĂŒhl ist angenehm 🙂

Das Rad ist ein „Hardtail“ MTB, und kein „Fully“, denn ich fahre nur auf Wegen und mal abseits der Pisten. Beutetet dann irgendwelche „Trampelpfade“, wo auch mal gröberes GelĂ€nde ist, wie Wurzeln und so weiter. Dies habe ich mit dem Rad auch schon hinter mir, und es liegt auch hier sehr ruhig. Die 100 mm Federweg reichen vollkommen aus.

Ein großer Wermutstropfen sind die mitgelieferten Bereifung der Marke „Rekon Race Maxxis“, welche a) nach der zweiten Fahrt direkt einen Plattem vorne b) bei der vierten Ausfahrt dann hinten einen Platten produzierten. Da ich sowieso vor hatte, die sehr auffĂ€lligen Reifen gegen Schwalbe Bereifung zu tauschen, war das ein guter Tauschgrund fĂŒr mich. Die Wahl viel auf die Schwalbe Nobby Nic | Super Ground | 57-622, welchen ich nach zwei DurchschlĂ€gen mitten im nix und nirgendwo nun mehr vertraue. Einziger Hacken hier, das Fahren ist etwas Schwerer geworden auf asphaltierten Strecken. Aber ehrlich, dafĂŒr habe ich nun mega Gripp im GelĂ€nde.

Außerdem fĂ€llt der Sattel angenehm auf, er ist weich und auch nach geraume Weile/Zeit kann man hier noch gut drauf sitzen.

Fazit:
Ich bereue nix am Kauf meines neuen Spielzeug. Die ersten 90 Kilometer waren Pech mit platten Reifen, sei®s drum. Die inzwischen weiteren fast 300 Kilometer haben mir viel spaß bereitet und und freue mich auf viele Stunden zusammen mit meinem Scale 970.
Wenn Ihr mehr Infos braucht, kommt gerne auf mich zu 🙂

Wie immer freue ich mich ĂŒber einen Kommentar oder ein Like in meinem Blog / Beitrag und wie immer gilt auch in diesem Beitrag: Wer Rechtschreibfehler findet kann diese gerne behalten, oder hier mitmachen und Korrektur lesen. Als Lohn gibt es dann vielleicht ab und an was GegrilltesÂ đŸ˜‚đŸ»

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Euer Michael

Die Ochsentour


oder wie man eine Punktlandung hinbekommt


Der erste Urlaubstag ist da, und ich habe mir vorgenommen eine Runde mit dem Mountainbike zu drehen. Das wetter war schön und nicht zu warm oder kalt, so das es ein entspannter Tag werden wĂŒrde
 so zumindest der Plan! Geplant war eine Tour nach Heimbach, eine Strecke von ca.24 Kilometer hin und dann auch wieder zurĂŒck, also in Summe etwa 50 KM maximal. Aber es kam anders
.

Um etwa 9:15 radelte ich los, ĂŒber Bogheim war ich dann schnell in Obermaubach am Stausee, wo ich dann kurz vor Zerkall die Aussicht auf die Rur genoss und weiter fuhr.

Über Zerkall ging es dann zĂŒgig weiter nach Blens und dann kam ich auch schon in Heimbach an


In Heimbach dann wollte ich gemĂŒtlich was frĂŒhstĂŒcken, da ich „nĂŒchtern“ los gefahren war. Mit einem Fleischwurst Brötchen setze ich mich dann entspannt an die Rur und genoss das Brötchen und die Sonne. Das plĂ€tschern der Rur war sehr entspannt und da ich mich gut fĂŒhlte beschloss ich das ich weiterfahren wollte, mal sehen wohin es mich trieb
.

NĂ€chster halt war das Kraftwerk in Heimbach, was aus dem Rursee gespeist wurde. Da wollte ich nun als NĂ€chstes hin, und fand auch einen Weg dorthin. Über die Staumauer fuhr ich weiter Richtung Schmidt, wohlwissend das es eine dann doch lĂ€ngere Fahrt wird als gedacht. Aber ich fĂŒhlte mich gut und die Beine spielten mit, also ging es vom Rursee die Straße hoch nach Schmidt und von da aus dann nach Sinmerath, wo ich am Westwall eine weitere, und auch letze Pause einlegte.

 

Von Simmerath aus ging es dann ĂŒber Monschau wieder in Richtung Heimat, denn inzwischen merkte ich nicht nur meinen Hintern, sondern auch das meine Waden anfingen zu krampfen. Wie gut das ich noch Magnesium dabei hatte, was dann auch noch bis nach Hause die KrĂ€mpfe in Schach hielt.