Hamburger Patties aus grober Bratwurst?

Die Idee, Hamburger Patties aus grober Bratwurst zuzubereiten, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber warum nicht einfach mal etwas Neues ausprobieren? Neugierig geworden, kaufte ich zwei Kilo frische grobe Bratwurst vom Lohscheidthof in unserer Gemeinde. Mein Ziel: Herausfinden, ob diese unkonventionelle Methode dem Geschmack meiner selbstgemachten Hamburger eine besondere Note verleiht. Hier ist, was ich verwendet habe, wobei die Mengen immer nach GefĂŒhl abgemessen wurden:

  • Zwiebel und Knoblauch, fein verflĂŒssigt mit einem Zauberstab.
  • Frische Eier (bei uns waren es 4 StĂŒck).
  • Fertig geriebener KĂ€se (Wir bevorzugen meistens den XXX-Typ).
  • Ein paar Spritzer Tabasco fĂŒr eine wĂŒrzige Note.
  • Paniermehl fĂŒr die richtige Konsistenz.
  • Ankerkraut „Hamburger Gunpowder“ fĂŒr eine extra Portion Geschmacksexplosion.

Um loszulegen, habe ich zuerst das frische Hack aus dem Naturdarm entfernt und die Masse in eine große SchĂŒssel gegeben. Ein aufregendes Experiment, das sich als echter Gaumenschmaus herausstellen könnte!

Die Zubereitung erfolgt manuell, unter Verwendung von Handschuhen, um eine optimale Mischung zu gewĂ€hrleisten. Nach grĂŒndlichem Vermengen wird die Masse in Pattys gepresst. FĂŒr diesen Schritt nutzen wir die Weber Burger Presse. Jedes Patty wiegt dann zwischen 250 und 300 Gramm.

Ein aufregendes Experiment, das nicht nur kreativ, sondern auch köstlich ist!

Danach alles auf den Weber Gasgrill (auf Kohle hatte ich heute keine Lust) werfen und losgeht’s: Ich habe noch was Speck und ein paar Zwiebel angebraten und dann wars fertig. Ab auf den Teller und guten Hunger! Fazit:
Ja, es ist möglich, Hamburger Patties aus grober Bratwurst zuzubereiten, und das Ergebnis ist durchaus beeindruckend! Im Vergleich zu herkömmlichem Hackfleisch hat der Geschmack eine einzigartige Nuance, die diese kreative Variation zu einer lohnenden kulinarischen Entdeckung macht.

Unterschiede zu herkömmlichen Hamburger-Patties sind subtil, sodass in unserer Umgebung kaum ein signifikanter Geschmacksunterschied festgestellt wurde. Es stellt sich heraus, dass die Verwendung von Bratwurst-Hack vom Metzger unseres Vertrauens genauso köstliche Ergebnisse liefert wie herkömmliches Hackfleisch.

Ob diese Methode mit jeder Bratwurst funktioniert, bleibt eine individuelle Geschmacksfrage, die jeder selbst herausfinden sollte. Wenn du unsicher bist, kannst du auch einfach deinen Metzger nach den Zutaten in der Bratwurst fragen. Das Experimentieren mit verschiedenen Bratwurstsorten könnte zu weiteren interessanten Geschmackskreationen fĂŒhren!

Wie immer freue ich mich ĂŒber einen Kommentar oder ein Like in meinem Blog / Beitrag und wie immer gilt auch in diesem Beitrag: Wer Rechtschreibfehler findet kann diese gerne behalten, oder hier mitmachen und Korrektur lesen. Als Lohn gibt es dann vielleicht ab und an was GegrilltesÂ đŸ˜‚đŸ»
 
Euer Michael

Rievkooche noh Mutters aat

rievkooche
Vor etwa einem Jahr habe ich „versucht“ selber mal Reibekuchen zu machen, eigentlich einfach, wie man denkt. Das Ergebnis war aber fĂŒr mich frustrierend, denn die Reibekuchen fielen auseinander und sahen nicht mehr so schön aus.
 
Heute nun hatte ich die Idee, das Ganze nochmals zu versuchen, dann aber mit „Mamas Hilfe“. Sie erklĂ€rte mir, was ich falsch gemacht hatte und schon ging es an den nĂ€chsten Versuch. Es wurden ca. 5 Kilo Kartoffel, geschĂ€lt (festkochend) und vier dicke Zwiebel reingemacht. Weiterhin zehn Eier sowie Pfeffer und Salz und Muskat. Den Teig vermengte ich dann noch mit Mehl und einer „geheimen Zutat“, welche die Reibekuchen vertrĂ€glicher machen sollten und schon ging es an den Grill. Da Reibekuchen das ganze Haus einrĂ€uchert, machen wir so was immer draußen auf den GrillsportgerĂ€ten 🙂 Die Kohle glĂŒhte und die Petromax FT40 Pfanne wurde mir 2 Liter Alba-Öl befĂŒllt. Als das Öl dann heiß genug war, probierte ich den ersten Reibekuchen aus. Er hielt, alles war prima. Somit gingen immer mehr Reibekuchen in die Pfanne.

Nach etwa 41 Reibekuchen spĂ€ter war der Teig abschließend verbraucht, die Familie pappensatt und auch die hĂ€lfte der Verwandtschaft war mit den Reibekuchen versorgt. In der Woche drauf wurde dann zu meinem Geburtstag dasselbe nochmals gemacht, diesmal wurden aber fast 60 Reibekuchen gebacken, mit Schwarzbrot, Lachs und Apfelmus. Immer wieder eine Idee wert 🙂
 
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Euer Michael